Kälte und Energiemangel

Folgende Punkte sind wichtig:

 

Unbedingt - und insbesondere bei grosser Kälte - Wassertemperatur messen: an der Oberfläche sowie im Aufenthaltsbereich der Koi. Geeignete Thermometer gibt es bei den Koihändlern (siehe unter Links).

 

Koi sollten möglichst bei 4-8°C überwintert werden. Für wenige Tage werden Temperaturen bis 2°C von gut konditionierten Koi (Sinkfutter im Herbst / Winter, keine Parasiten oder bakteriellen Probleme) in der Regel gut verkraftet.

 

Eis an der Teichoberfläche schadet den Koi grundsätzlich nicht, es isoliert sogar gegen den kalten Wind. Es verhindert aber unter Umständen das Beobachten der Koi. Eis nicht aufhacken, sondern falls nötig mit heissem Wasser aufschmelzen.

 

Typisches Zeichen von Kälteproblemen sind Koi, die seitlich oder sogar auf dem Rücken am Teichboden liegen und kaum noch atmen. So schnell wie möglich in ein Quarantänebecken mit Teichwasser geben und Temperatur auf ca 8 °C erhöhen. 1-3 g Regeneriersalz (z.B. reosal) pro Liter Wasser zugeben; in der Regel erholen sich die Koi innert weniger Stunden. -> Siehe auch Notfall-Salzbad.

 

Leitungswasser hat in der Regel eine Temperatur von 6-7 °C. Es kann genutzt werden, um die Temperatur bei 4 °C zu stabilisieren. Kleinere Wasserwechsel sind auch im Winter sinnvoll, meist reichen ca. 10 % pro Monat.

 

Sobald die Temperaturen über 6 °C steigen, brauchen die Koi unbedingt energiereiches Futter (z.B. sinkendes Winterfutter). 1-2 mal pro Woche wenige Körner pro Fisch sind ausreichend. Grundsätzlich gilt: 1. solange die Koi aktiv sind und fressen, darf man sie sparsam füttern und 2. wenn nichts mehr gefressen wird, soll auch kein Futter mehr in den Teich geworfen werden. Es empfiehlt sich , das Winterfutter und Frühllings- oder Herbstfutter jeweils beim Übergang für ein paar Tage zu mischen, damit sich die Verdauung an die andere Zusammensetzung des Futters gewöhnen kann.

 

-> Bei Fragen oder Problemen rufen Sie uns bitte an.