fishdoc GmbH

Ihr professioneller Partner in Diagnostik, Prävention und Therapie von Fischkrankheiten

Wir betreuen als spezialisierte Fischtierärzte Koiteiche, Aquarien und Fischzuchten in der ganzen Schweiz

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Kurs zur Haltung von Stören (Haltebewilligung)

Winterfutter, Kälte und Energiemangel

Folgende Punkte sind wichtig:

 

Koi sollten möglichst bei 4-8°C überwintert werden. Es empfiehlt sich deshalb den Thermostat der Heizung, falls vorhanden, auf etwa 6°C einzustellen. Für wenige Tage werden Temperaturen bis 2°C von gut konditionierten Koi (Sinkfutter im Herbst / Winter, keine Parasiten oder bakteriellen Probleme) in der Regel gut verkraftet.

 

Unbedingt - und insbesondere bei grosser Kälte - Wassertemperatur überwachen: an der Oberfläche sowie im Aufenthaltsbereich der Koi. Geeignete Thermometer gibt es bei den Koihändlern (siehe unter Links). Leitungswasser hat in der Regel eine Temperatur von 6-7°C. Es kann genutzt werden, um die Temperatur bei 4°C zu stabilisieren. Kleinere Wasserwechsel sind auch im Winter wichtig, meist reichen ca. 10% pro Monat.

 

Eis an der Teichoberfläche schadet den Koi grundsätzlich nicht, es isoliert sogar gegen den kalten Wind. Es verhindert aber unter Umständen das Beobachten der Koi. Zudem ist es wichtig, dass die Belüftung bzw. Entgasung des Wassers jederzeit sichergestellt ist (z.B. mittels Futterluke oder Eisfreihalter). Falls der Teich mehrere Tage zugefroren ist, sollte mit heissem Wasser eine Öffnung aufgeschmolzen werden. Das Eis darf nicht aufgehackt werden!

 

Grundsätzlich gilt, solange die Koi sich aktiv bewegen, sollte man Sie sparsam mit sinkendem Winterfutter füttern: 1-2 mal pro Woche wenige Körner pro Fisch sind ausreichend.
Unter 4°C Wassertemperatur sind Koi in der Regel in der Winterruhe und sitzen am Boden. In diesem Zustand nehmen die Koi kein Futter mehr auf und brauchen nicht mehr gefüttert zu werden.
Es empfiehlt sich beim Futterwechsel jeweils das Winterfutter mit dem Frühlings- bzw. Herbstfutter für ein bis zwei Wochen zu mischen, damit sich die Verdauung an die andere Zusammensetzung des Futters gewöhnen kann.

 

Koi, die seitlich oder sogar auf dem Rücken am Teichboden liegen und kaum noch atmen, sowie einzelne Koi welche abseits der Gruppe apathisch an der Wasseroberfläche stehen oder unkoordinierte Schwimmbewegungen zeigen, können auf ein Kälteproblem hindeuten.

 

Bei Fragen oder Problemen rufen Sie uns bitte an.

Ihre Vorbereitung für unseren Hausbesuch

Sie helfen uns sehr, indem nachfolgende Utensilien vorgängig bereitgestellt werden:

 

- Regengeschützte Arbeitsfläche (z.B. Gartentisch)

- Koi-Kescher

- Umsetz-Kescher

- Untersuchungswanne

- 10-lit Eimer oder Giesskanne

- Handtuch

 

Vielen herzlichen Dank!